Losung für August

Jubeln sollen die Bäume des Waldes
vor dem Herrn,
denn er  kommt,
um die Erde zu richten.
1.Chronik 16,33

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Konzept/Gemeindebericht

Unser Gemeindekonzept können Sie
hier downloaden: 
 Gemeindekonzept


Gemeindebericht 2018

 

Allgemeines

Die Evangelische Kirchengemeinde Randerath ist eine Landgemeinde, deren Wurzeln mehr als 400 Jahre zurückreichen. Zu ihr gehören 16 Orte und Liegenschaften, räumlich ca. je zur Hälfte im
Stadtgebiet Heinsberg und Geilenkirchen.

Mit Aldenhoven, Jülich und Linnich gehört sie zur
Region III des Kirchenkreises Jülich.

Sie hat eine Predigtstätte, die denkmalgeschützte Kirche aus dem Jahr 1718, eingebaut in die Häuserreihe der Asterstraße in Randerath. Hinter der Kirche befinden sich ein Gemeindesaal, das Jugendheim und der Gemeindegarten.

Zur Gemeinde gehören ca. 1.600 Gemeindeglieder.

Mitarbeitende

Der Gemeinde ist eine 75 %-Pfarrstelle zugeordnet, die zurzeit durch Erteilung von Reli-gionsunterricht an der GGS im Gemeindegebiet einen Umfang von ca. 89 % hat.

Es gibt eine Stelle im Gemeindebüro mit 18 Wochenstunden und eine Küsterstelle mit 22,25 Stunden pro Woche incl. Hausmeister- und Reinigungstätigkeit.

Zwei Organisten teilen sich die Gottesdienste.

Insgesamt 70 Ehrenamtliche wirken in der Gemeinde mit,
davon 6 Presbyter/innen.

Krabbelgruppen, Kindergottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendfrei-zeiten, Frauenarbeit und Erwachsenenbildung werden meist ehrenamtlich, z. T. durch Hono-rarkräfte betreut.

Eine Männerarbeit und ein Kirchenchor fehlen leider.

Eine Prädikantin befindet sich in der Ausbildung.

Gottesdienste

Die wöchentlichen Gottesdienste werden nach zwei Liturgien (der alten und einer neu erar-beiteten) gefeiert.

Einmal im Monat wird ein ‚Gottesdienst für Ausgeschlafene‘ eine Stunde später angeboten, viermal im Jahr gibt es Bibliologgottesdienste und mehrfach Jugend- und Familiengottes-dienste.

Musikalisch werden die Gottesdienste oft durch zwei Gesangsquartette bereichert.

Das Abendmahl wird monatlich ausschließlich mit Saft und Brot gefeiert. Kinder sind zuge-assen. Seit drei Jahren gibt es das Angebot von Einzelkelchen. Drei- bis viermal im Jahr gibt es ein Agapemahl.

 

Konfirmandenarbeit

Der Unterricht geht über ein Jahr mit zwei Unterrichtsstunden wöchentlich. Außerdem gibt es in dieser Zeit drei von der Pfarrerin und einem Jugendteam begleitete Wochenendse-minare, mindestens drei Exkursionen, zwei Projekttage und mehrere mitgestaltete Gottes-dienste. Viele Konfirmanden nehmen auch an der jährlichen 14tägigen Jugendfreizeit teil und besuchen das wöchentliche Jugendtreffen.

 

Soziale Projekte

Die Gemeinde hat vier dauerhafte Projekte: die ‚Schultankstelle‘, mit der Kinder aus benach-teiligten Familien im schulischen Bereich in Zusammenarbeit mit der GGS vor Ort unter-stützt werden, das Projekt ‚Hoffnung schenken‘, das in akuten Notfällen auch größere Sum-men zur Verfügung stellen kann, ein Projekt zur Unterstützung behinderter Kinder in Mom-basa über die Kindernothilfe und ein Direkthilfeprojekt, das einer kleinen Schule auf den Kapverdischen Inseln gilt.

Außerdem unterstützen wir die Flüchtlinge in unseren Dörfern in unterschiedlicher Weise, u. a. mit einem Deutschkurs für Frauen mit Kinderbetreuung.

Kirchenjubiläum

1718 wurde die Evangelische Kirche Randerath – nachdem sie im Jahr zuvor bei einem ver-heerenden Dorfbrand zerstört wurde – wieder aufgebaut. Dieses Jubiläum haben wir verbun-den mit verschiedenen Aktionen und dem Gemeindefest am 23. September als Höhepunkt gefeiert.

Leider musste die eigentlich geplante Innenrenovierung der Kirche verschoben werden, da die undicht gewordenen Flachdächer von Gemeindezentrum und Jugendheim dringenderen Handlungsbedarf erforderten.

 

Ausblick

Seit Jahren hält sich die Gemeindegliederzahl. Taufen und Sterbefälle, Zu- und Weggemein-dungen halten sich die Waage. Wiederholt überwogen im letzten Jahr allerdings die Austritte die Eintritte bei weitem.

Der normale Gottesdienstbesuch ist weniger, aber besser altersdurchmischt geworden.

Seit letztem Jahr bieten wir wieder einen wöchentlichen offenen Treff für Kinder an, der gut angenommen wird.

Nachdem wir in diesem Jahr ausnahmsweise die Jugendfreizeit in Bayern verbracht haben, werden wir – da unser gewohntes Ziel im Bergischen Land mit neuem Träger wieder offen ist – wieder dorthin fahren. Kosten und Aufwand sind geringer, die Akzeptanz sogar höher.

Die Rekrutierung neuer Jugendteamer und deren Ausbildung sind weiterhin wichtig für unsere rein ehrenamtlich laufende Jugendarbeit.

Überhaupt ist die Wertschätzung und Begleitung der Ehrenamtlichen weiterhin ein wichtiges Anliegen für unsere lebendige Gemeindearbeit.

November 2018

Pfarrerin Beate Dickmann


Gott und die Welt Treffen

Am 17. August und am 21. September stehen die Treffen des „Gott und die Welt“-Kreises
unter dem Motto Prophetie. Jeweils von 19 bis 21 Uhr geht es darum, was Propheten
eigentlich sind – insbesondere wie sie uns im Alten Testament begegnen. Was hat es auf sich
mit Schriftpropheten und Berufspropheten, mit kleinen und großen Propheten? Wie
unterscheidet man echte von falschen Propheten, wie wird man Prophet und was macht man
als Prophet? Und: Gibt’s das heute auch noch und wenn ja – wie und wo?
Herzliche Einladung an „alte Hasen“ und Neuinteressierte. Und keine Sorge: weder
Bibelkenntnisse noch ausgesprochene Frömmigkeit sind nötig, sondern allein die Freude
am
lebendigen Austausch.
Achtung: Neuer Tag! Wir treffen uns fortan mittwochs!

Offenes Singen auf Schloss Leerodt

Wir freuen uns, am Samstag, den 27. August um 17 Uhr wieder einmal im Innenhof von
Leerodt zu Gast zu sein (bei schlechtem Wetter in der dortigen Scheune). In schönem
historischen Umfeld singt es sich noch mal so gut. Wie immer stehen Lieder quer Beet auf
dem Programm und wie immer liegt der Focus nicht auf der Perfektion sondern auf der Freude
am gemeinsamen Gesang. Darum sind auch weder Notenkenntnisse noch Stimmgewalt
erforderlich. Unser Organist Benedikt Kaliciak leitet an und begleitet musikalisch. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Freuen Sie sich auf eine Stunde voller Sang und Klang!

Kibina

Was ist ein Kibina? Die kleine Schwester vom Kibita! Wem beides nichts sagt: Kibita =
Kinderbibeltag, Kibina = Kinderbibelnachmittag.
Nach langer Corona-Pause ist unser Kindergottesdienstteam mit Rabe Raffael und einer Schar
begeisterter Kinder im Juni wieder zu einem Kibina gestartet. Da dies ein voller Erfolg war,
geht ́s weiter.
Womit? Das ist noch ein Geheimnis, aber das Datum steht schon fest:
Samstag, 24.
September von 13.30 bis 17.30 Uhr. Der Treffpunktist hinter unserer Kirche.
Herzlich willkommen sind alle Kinder von 6 bis 12 Jahren. Das Geheimnis wird mit Flyern, die
es ab Ende August gibt, gelüftet. Das Kigo-Team freut sich auf euch!

Jugendarbeit

Wie jedes Jahr startet das Treff-Team nach der Merkausen-Freizeit mit neuem Schwung und
tollem Programm in die „Nach-Ferien-Zeit“ immer sonntags von 17 bis 19.30 Uhr.
Schon am 7. August gibt es das „große Wiedersehen“ mit Austausch über die Ferienerlebnisse
im Jugendheim. Dann geht es weiter mit:
14. August: Kochen: Auflauf
21. August: Chillen und Quatschen
28. August: Kreativ: Freundschaftsbändchen
4. September: Ausflug

 

 

 

Miriam Sonntag

"Abigajil – Initiative ergreifen“ steht als Überschrift über dem diesjährigen Miriam-Sonntag, den
wir in unserer Gemeinde am 25. September um 10 Uhr feiern.
Unser Miria m-Team setzt diesmal den Vorschlag einer Frauengruppe aus Kaarst um. Dabei begegnet uns eine
„starke Frau“, deren Geschichte im Alten Testament im Buch Samuel überliefert ist und die den wenigsten bekannt
ist. Das soll sich ändern, denn Abigajil ist klug, mutig, selbstbewusst und überaus lebenspraktisch und macht uns
damit Mut, Initiative zu ergreifen und dafür – wenn es nötig ist – auch ruhig einmal „aus der Rolle zu fallen“. Lassen
Sie sich überraschen und feiern Sie diesen Gottesdienst mit uns.

Open Air-Pfingstgottesdienst

Den Open-Air-Erntedank-Gottesdienst
am 2. Oktober feiern wir zusammen mit der Jülicher und der Linnicher Gemeinde um 10 Uhr auf dem Bauernhof in
Kiffelberg. (Von Linnich Richtung Jülich über den Kreisverkehr beim Aldi geradeaus fahren, dann 1. Möglichkeit nach
rechts abbiegen – kurz vor dem nächsten Kreisverkehr. Parkplätze gibt es beim Hof.) Mit Groß und Klein, Gesang und
Posaunen, Gaben aus Feld und Garten wollen wir Gott danken für alles, was er uns schenkt zum Leben.
Anschließend
gibt es noch ein Beisammensein und die Möglichkeit, sich direkt vom Bauernhof mit Lebensmitteln zu versorgen.