Zur Zeit sind alle Veranstaltungen bis zum
07.03.2021 abgesagt.

 Da wir für alle Kreise, die stattfinden dürfen, Teilnehmerlisten führen müssen, bitten wir um Voranmeldung bei der Gruppenleitung bzw. im Gemeindebüro.
Eine spontane Teilnahme ist bei ausreichenden Plätzen aber ebenfalls möglich.
Bei „Bewegungen im Raum“, also auch beim Ein- und Ausgang, sind Mund-Nasen-Masken erforderlich.
Coronabedingt kann es leider zu weiteren Ausfällen kommen, falls der verschärfte Lockdown fortgesetzt wird.

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Rückblick...

...auf Weihnachten "ohne"                                     

Bis zum Morgen des 24. Dezember hatten wir noch gehofft, Präsenz-Gottesdienste feiern zu können. Alles war vorbereitet: eine Reihe von Neuanschaffungen (Musikanlage für alle Räume, große Leinwand im Gemeindesaal, lichtstarker Beamer), die festliche Dekoration – nicht nur der Kirche, sondern aller Räume, die wir den Besuchern öffnen wollten (ein herzlicher Dank an unsere Küsterin Ilona Boms und dem Weihnachtsbaum-Team) – ein bestmögliches Sicherheitskonzept und die Listen aller Gottesdienstbesucher (ein herzlicher Dank an Edith Ludwig im Gemeindebüro).

Aber angesichts der sich zuspitzenden Situation und der vermehrten Irritation in der Öffentlichkeit über Präsenz-Gottesdienste, entschied das Presbyterium dann doch, davon abzusehen.
Uns allen war das Herz dabei schwer: Was war vorrangig? Das Bedürfnis unserer Gemeindeglieder, gerade in dieser schweren Zeit in „ihrer Kirche“ Trost und Zuspruch zu erfahren, oder der Schutz gerade der Gefährdetsten, da selbst das beste Sicherheitskonzept ja nicht 100%ig ist?

Wir hatten den Eindruck, trotz unserer sehr späten Absage auf großes Verständnis zu stoßen – einen herzlichen Dank dafür.
Und auch wenn Weihnachtstüten-Gottesdienste, unsere kurzfristig mit der heißen Nadel „gestrickten“ Online-Angebote, die wirklich schönen Feiern in Radio, TV und Internet kein wirklicher Ersatz waren, wussten wir uns doch miteinander verbunden durch die wunderbare Botschaft von Gottes großer Liebe zu seinen Menschenkindern, die im Krippenkind Mensch wurde.

Diese Botschaft mindert nichts – auch kein Corona-Virus! Sie ist im positiven Sinne ansteckend über jeden Lockdown hinweg. Und vielleicht hatte der eine oder die andere durch zwangsverordnetes Herunterfahren der Weihnachtsaktivitäten dieses Mal sogar mehr innere und äußere Ruhe, die Botschaft wirken zu lassen.

Wie es mit Ostern aussieht? Niemand weiß das jetzt schon genau.
Warten wir es ab und vertrauen darauf, dass Gott uns in vielfältiger Form nahe sein kann und uns spüren lässt: Wir sind eins in ihm.

 Kirche_Weihnachten2.jpg

      Bild: Weihnachtlich geschmückter Kirchrraum

 

… auf die Jahresstatistik 2020

Natürlich hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die nüchternen Zahlen unseres Gemeindelebens. Gott sei Dank bisher aber nicht auf die Sterbefälle (oder vielleicht doch und es hat uns nicht erreicht? – siehe Artikel „Bestattung ohne Kirche“ auf der Startseite.

Unsere Konfirmationen haben wir ganz in das aktuelle Jahr verschoben, Brautpaare haben ihre kirchlichen Feiern ebenfalls erst einmal abgesagt, geplante Taufen stehen zum Teil auch noch aus.

Wollen wir hoffen, dass in diesem Jahr zunehmend wieder mehr möglich sein wird.
Das bezieht sich auch besonders auf unsere Gemeindekreise und –veranstaltungen. Gemeinde ohne Gemeinschaft, im tatsächlichen Miteinander, sondern nur auf Distanz – das kann nur eine Übergangslösung sein. Wir vermissen uns!
Möge Gott Sie und Euch alle schützen und uns wieder neu zusammenführen, wenn die Zeiten es erlauben.

(Die Zahlen finden Sie unter "Wissenswertes/Statistik")

 

… auf die Arbeit in unserem Kindernothilfe-Projekt

Im letzten Jahr erreichte uns ein Fortschrittsbericht über die Entwicklungen in dem von unserer Gemeinde regelmäßig unterstützten Projekt „Förderung von Kindern mit Behinderung“ der Kindernothilfe in Kenia.

Dabei geht es insbesondere um medizinische Versorgung und sozio-ökonomische Stärkung der betroffenen Kinder und ihrer Familien in Mombasa und der angrenzenden  Küstenregion. In den vergangenen 16 Jahren konnte mehr als 1000 Kindern mit diversen Behinderungen geholfen werden.
Viele Eltern, Lehrer und medizinische Angestellte wurden speziell geschult, auch in der Prävention und der Früherkennung von Behinderungen.
Zudem konnten Kinder in spezielle Ausbildungsprogramme vermittelt werden.

Es ist erfreulich zu hören, wie unsere finanzielle Unterstützung konkrete Maßnahmen ermöglicht. Wir danken allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben.

 

Vorblick

… auf „7 Wochen ohne“ 2021                               

Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche hat in diesem Jahr das Motto
„Spielraum – 7 Wochen ohne Blockade.“

Der offizielle Eröffnungs-Gottesdienst wird am Sonntag, den 21. Februar um 9 Uhr im ZDF-Fernsehsender übertragen.
Auch wir werden in Gruppen und in Gottesdiensten darauf Bezug nehmen.
Wer gerne die ganzen 47 Tage mitmachen möchte, kann über die Internet-Seite von
„7 Wochen ohne“ die wöchentliche Fasten-Mail abonnieren oder den begleitenden Fastenkalender bestellen.

Worum geht es? Generell möchte die 7 Wochen ohne-Aktion mit einer alternativen Fastenform die Routine des Alltags hinterfragen, einladen, eine neue Perspektive einzunehmen und zu entdecken, worauf es ankommt im Leben.

Diesmal geht es – sehr passend zu unseren Corona-Erfahrungen – um das gemeinschaftliche Leben zwischen Regeln und Spielraum und die Frage: „Wie kann ich innerhalb von akzeptierten Grenzen großzügig und vertrauensvoll leben?“
Unterschiedliche Meinungen sind erwünscht, wo immer sie gesprächsbereit und lösungsorientiert bleiben. Biblische Worte geben Impulse und lösen Blockaden.

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… auf den Weltgebetstag 2021                             

„Worauf bauen wir?“ So fragen Frauen aus Vanuatu mit ihrem Gottesdienst-Entwurf für das aktuelle Jahr. Vanuatu ist ein Südseeparadies zwischen Australien, Neuseeland und Fidschi und stand jahrelang an erster Stelle des weltweiten Bevölkerungs-Glücksindexes.
Doch das Paradies ist zunehmend durch Naturgewalten und die Folgen des Klimawandels bedroht. Zudem machen gerade Frauen oft innerfamiliäre Gewalterfahrungen.

Vor diesen Hintergründen laden die Frauen aus Vanuatu uns ein, das „Haus unseres Lebens“ zu überprüfen: Steht es auf sicherem Grund oder ist es auf Sand gebaut?
(Vgl. Matthäus 7, 24-27)

Leider wird es bei uns – wie wohl weltweit vielerorts – nicht möglich sein, in großer ökumenischer Gemeinschaft miteinander zu feiern, jedenfalls nicht präsent, wohl aber im Geiste verbunden!

Wir wollen daher den Gottesdienst der Frauen von Vanuatu statt wie üblich freitags nun sonntags in unserer Gemeinde feiern, am 7. März um 10 Uhr.

Außerdem werden wir im Frauenkreis am 11. März Vanuatu und den Weltgebetstag zum Thema haben.

weltgebetstag.png

 

… auf die Goldkonfirmation 2021

In diesem Jahr wäre es wieder soweit. Alle zwei Jahre feiern wir gewohnheitsgemäß am Palmsonntag Jubiläumskonfirmationen. Doch da wir davon ausgehen, dass am 28. März noch weitreichende Einschränkungen herrschen werden, hat das Presbyterium die diesjährige Jubiläumskonfirmation auf den Erntedanktag verlegt, also Sonntag, den 3. Oktober 2021.

Wir hoffen, dann wieder mit mehr Freiraum feiern zu können und das Danken als Thema passt ja durchaus auch zu einem Jubiläumsanlass.

Wer sich schon jetzt vormerken lassen möchte – also vor 50 oder 51 Jahren
bzw. vor 60/61, 70/71 Jahren usw. konfirmiert wurde - kann sich gerne im Gemeindebüro anmelden. Wir werden aber rechtzeitig noch einmal darauf hinweisen.

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